Meilensteine

Von der Gründung bis zur Gegenwart kam es immer wieder zu wichtigen Ereignissen in unserem Vereinsleben. In Bald 70 Jahren Vereinsgeschichte kommt natürlich einiges mehr zusammen, als wir hier zeigen können. Und so können Interessierte in unserer Chronik und auch in unserer Galerie die ein oder andere nette und interessante Anekdote und natürlich auch viele Bilder sehen.

1952 – 1954

Gründung des Vereins

Der Schützenverein „Hubertus“ Hitzhofen-Oberzell e.V. wurde eigentlich in Hofstetten gegründet. In der Nachbarortschaft fand im Jahre 1952 ein Schützenfest statt. Als sie dort gemütlich beisammen saßen, dachten sich die Hitzhofener Josef Wittmann, Michael Kätzlmeier, Andreas Beringer, Karl Wein, Bartholomäus Beringer und Michael Meye dass ein Schützenverein auch in Hitzhofen notwendig wäre.

Im Mai 1953 fand im Gasthaus Beringer eine Gründungsversammlung statt, erster Schützenmeister wurde Josef Wittmann, zum Vereinslokal wurde das Gasthaus Beringer.

Erster Schützenkönig unseres jungen Vereins wurde Quirin Wittmann; seine Schützenlieseln waren Theresia Jörg und Johanna Knöferle.

1952 – 1954
1957

Fahnenweihe

Vom 13. bis 14 Juli 1957 wurde die Fahenweihe in Hitzhofen abgehalten. Die Fahne, welche auf der Vorderseite den Hubertushirschen und auf der Rückseite den die Alte Pfarrkirche in Hitzhofen zeigt ist bis heute erhalten.

Die Fahnenweihe wurde vor der alten Hitzhofener Kirche abgehalten und durch den 1. Schützemeister Josef Wittmann zusammen mit Festleiter Otto Dworak geleitet. Erster Fähnrich des noch jungen Vereins war Quirim Wittmann.

Weiheakt durch Pfarrer J. Maier

1957
1963 – 1966

Entragung ins Vereinsregister und Umzug

Jahr 1963 erhielt der Verein unter Schützenmeister Franz Kindermann eine Satzung und wurde ins Vereinsregister des Amtsgerichts Eichstätt eingetragen.

1966 wurde dann schließlich im neu erbauten Saal des Vereinslokals ein Schießstand mit vier Bahnen errichtet. Beim Standeröffnungschießen vom 12. bis 19. August 1967 wurden 16 Vereine eingeladen.

1963 – 1966
1966

Erster Rundenwettkampf

1966 nahm der Verein erstmals, dank der Initiative des 1. Schützenmeisters Franz Winterstein, mit zwei Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in der C-Klasse Luftgewehr des Schützengaus Eichstätt teil. Eine Mannschaft schaffte im „Durchmarsch“ den Aufstieg bis in die Gauliga. Im folgenden Jahr musste sie allerdings wieder in die A-Klasse zurück; in dieser Klasse konnte sie immer eine gute Rolle spielen.

1966
1978 – 1979

Neuer Schießstand

Im Jahr 1978 errichteten die neuen Vereinswirtseheleute Michael und Walburga Moßburger einen neuen Saal. Im Keller des Saals baute der Verein eine Schießanlage mit acht Ständen für Luftgewehr und zwei Stände für Zimmerstutzen. Außerdem konnte ein größerer Aufenthaltsraum eingerichtet werden. Das Baumaterial wurde vom Vereinswirt zur Verfügung gestellt; zudem wurde auch Baumaterial von Mitgliedern gespendet.

Die Bau- und Ausbauarbeiten wurden in insgesamt 672,5 Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern und Nichtmitgliedern durchgeführt. Zwischen Juni 1978 und Januar 1979 konnte der Schießstand und der Aufenthaltsraum fertiggestellt werden.

Der Schießstand erhielt am Samstag, den 24. März 1979 durch Ortspfarrer Joseph Maier die kirchliche Weihe. In der Zeit vom 16. Juni bis 14. Juli 1979 wurde ein Jubiläums- und Standeröffnungsschießen durchgeführt.

1978 – 1979
1978 – 1979

25-jähriges Gründungsfest

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24. Juli 1978 stimmten alle 47 anwesenden Mitglieder für ein Fest „im großen Rahmen“. Zur Vorbereitung des Festes wurde ein Festausschuss gebildet. In mehreren Sitzungen dieses Gremiums – zunächst unter Vorsitz des 1. Schützenmeisters Adolf Jörg, später unter der Leitung des Festleiters Heinrich Dworak wurde das Fest vorbereitet.

Das Gründungsfest fand vom Freitag, den 20. Juli bis Montag, den 23. Juli 1979 statt.

Höhepunkt war natürlich der Festzug mit der Trachtenkapelle Konstein an der Spitze, sowie insgesamt 68 Vereine, darunter auch die “Bläsergruppe Graf”, aus der später die Blaskapelle Hitzhofen hervorgehen sollte.

1978 – 1979
1980

Gründung Theatergruppe “Hubertusbrett’l”

Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins wurden oftmals Einakter unter der Leitung von Kurt Drews aufgeführt. Im Frühjahr 1980 beschloss der Vereinsausschuss mit dem 1. Schützenmeister Wilhelm Schießl, eine eigene Theatergruppe zu gründen. Die 2. Schützenmeisterin Hermine Heindl wurde beauftragt, sich der Sache anzunehmen. Bereits im Oktober des gleichen Jahres wurde unter der Regie von Lehrer Georg Frisch das Stück „Die Rache der verschmähten Jungfrau“ mit großem Erfolg aufgeführt.

Ab 1981 führte Emmi Löffler die Theatergruppe. Das“Hubertusbrettl“, so nannte sich die Gruppe, trennte sich 2001 auf eigenen Wunsch vom Schützenverein und nennt sich nun „d’Hitzhofener Theaterleid.“

1980
1980

Neue Satzung

In einer In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28. November 1980 wurde die überarbeitete Satzung von 1963 einstimmig angenommen. Unser Verein wird nunmehr unter der Nummer 381 beim Registergericht des Amtsgerichts Ingolstadt geführt.

1980
1982

Maibaum für Hitzhofen

Die Vorstandschaft unter dem 1. Schützenmeister Wilhelm Schießl beschloss im April 1981, nach 15 Jahren wieder einen Maibaum aufzustellen. Im Einvernehmen mit Bürgermeister Franz Kindermann wurde ein Platz an der Oberzeller Straße gegenüber dem alten Rathaus ausgewählt. Mit der Feuerwehr Hitzhofen kam man überein, sich beim Aufstellen im Jahresrhythmus abzuwechseln. Seit 1985 wird ein geschälter und weißblau gestrichener Baum, versehen mit den Vereins- und Zunftzeichen, aufgestellt.

1982
1983

Patenverein Hofstetten

Beim 60-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe beim befreundeten Nachbarverein „Hubertus“ Hofstetten im Jahr 1982 durften wir Pate sein.

1983
1983

Gedenktafel für verstorbene Mitglieder

Bei einer Hubertusmesse mit den Jagdhornbläsern aus Eichstätt am 29. Oktober 1983 wurde eine Gedenktafel für unsere verstorbenen Mitglieder geweiht. Die Messe wurde in Konzelebration von Ortspfarrer Richard Distler und Pater Direktor Anton Strobl gefeiert. Die Gedenktafel aus Juramarmor befand sich im Gastzimmer des Vereinslokals und ist noch heute im neuen Schützenhaus erhalten.

1983
1985 – 1987

Kette für den Jugendkönig

Für den Jugendschützenkönig wurde 1985 eine Schützenkette in Altsilber gekauft.

Das Königsschießen brachte von Jahr zu Jahr immer mehr Mitglieder an die Schießstände. Erstmals in der Vereinsgeschichte beteiligten sich 1987 beim Königsschießen mehr als 100 Schützen.

1985 – 1987
1990

Mutwillige Beschädigung am Maibaum

Im Jahr 1990 wurde der bereits stehende Maibaum eingeschnitten. Diese Tat kam die überführten Tätern teuer zu stehen. Sie mussten 2350 DM an den Verein zahlen.

1990
1993

40 – jähriges Gründungsfest

1993 stand das 40. Jubiläum der Vereinsgründung bevor. Die amtierende Vorstandschaft einschließlich des Vereinsausschusses bildeten den Festausschuss und so war Josef Publik als 1. Schützenmeister auch der Festleiter.

Außerdem führte der Verein das 39. Gauschießen in der Zeit vom 1. Mai bis 10. Juni 1993 durch. Bei diesem Gauschießen nahmen 944 Schützen aus Nah und Fern teil.

1993
1993

Gründung der Bogenabteilung

Am 03. Oktober 1993 wurde unsere Bogenabteilung gegründet. Zum ersten Abteilungsleiter Bogen in der Vereinsgeschichte wurde Wolfgang Göltl gewählt. Bereits während des Gauschießens wurde mit dem Bogen geschossen.

1993
1999 – 2000

Planung für das neue Schützenheim

Im Jahr 1999 wurde bekannt, dass sich die Gemeinde Hitzhofen mit dem Bau eines neuen Fuerwehrhauses und einer neuen Turnhalle beschäftigt.

In der Ausschusssitzung vom 24. Mai 1999 wurde 1. Schützenmeister Franz Winterstein beauftragt, bei Herrn Bürgermeister Andreas Dirr vorzufühlen, ob bei dem gemeindlichen Bauvorhaben Räumlichkeiten für den Schießsport möglich sind. Dem wurde von der Gemeinde, allen voran dem Bürgermeister, auch zugestimmt. Auch die Vorstandschaft und der Ausschuss waren sich einig, dass diese einmalige Chance genutzt werden soll, um eigene Räumlichkeiten für den Schießsport, vor allem für Kleinkaliber, zu haben.

Bereits in der Ausschusssitzung vom 23. Juni 1999 wurde einstimmig beschlossen an die Gemeinde einen offiziellen Antrag auf Einplanung von Räumen für den Schießsport beim Bau der Sporthalle bzw. eines Feuerwehrhauses zu stellen.

In der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Schützenvereins am 11. März 2000 stimmten von 46 Anwesenden Mitgliedern nach heftiger Diskussion 40 Mitglieder für den Bau des neuen Schützenkellers.

Nach langer Diskussion beschloss der Gemeinderat am 16. Mai 2000 schließlich mit 12:2 Stimmen die Errichtung eines Gebäudes für die FFW Hitzhofen mit integriertem Bauhof und Schießständen im Kellergeschoss. Als Bauherr firmiert die Gemeinde Hitzhofen und der Schützenverein „Hubertus“ Hitzhofen-Oberzell.

1999 – 2000
2001

Spatenstich fürs Schützenheim

Nachdem die Finanzierung, auch unter der Mithilfe zahlreicher Mitglider, welche zinslose Darlehen und Spenden gaben, gesichert war, erfolgte am 10. April 2001 schließlich der Spatenstich für das Feuerwehrhaus mit dem heutigen Schützenheim im Keller.

2001
2003

50 – jähriges Gründungsfest

Vom 18. bis 20. Juli 2003 wurde das 50-jährige Vereinsjubiläum groß gefeiert. In vielen Sitzungen, geführt von den Festleitern Alfons Winterstein und Philipp Dirsch, entstand ein wunderschönes Programm.
Unsere Fahne hatte mittlerweile auch die ein oder andere Schramme. Deshalb wurde sie restauriert und am Festsonntag neu geweiht.
Neue Schützenanzüge und Dirndl wurden ebenfalls angeschafft. 15 Festdamen, 2 Festbräute und eine Festmutter gaben den Festtagen einen besonderen Reiz.



Das Fest, welches am Freitag mit einem Discoabend begann, wurde am Festmontag mit einem politischem Abend abgerundet. Dabei waren zahlreiche Ehrengäste und Prominente, zum Beispiel auch der damalige Staatsminister des Inneren “Günther Beckstein”.

2003
2009

Erstes Ostereierschießen

Um die Gemeinde weiter für den Schießsport zu begeistern, beschloss der Vereinsausschuss unter Führung von Schützenmeister Phlipp Dirsch ein Ostereierschießen durchzuführen.

Hier kann jeder Teilnehmer bunte Osterreier gewinnen und sich am Schießen mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole versuchen. Seit 2009 findet das Ostereierschießen immer am Palmsonntag statt.

Für die kleinen Gäste gibt es seit einigen Jahren auch immer eine Ostereiersuche.

2009
2012

Neue Vereinswebseite

2012 wurde im Verein der Wunsch groß, die bisherige Webseite zu erneuern und technisch zu modernisieren. Dazu wurden die jungen Vereinsmitglieder Michael Jupke, Jürgen Dorsch und Michael Steiger beauftragt.

Der erste Beitrag auf der neuen Vereinsseite ging am 16. Oktober 2012 online.

2012
2013

60 – jähriges Gründungsfest

Vom 28. bis 30 Juni 2013 feierte der Verein sein 60. Jubiläum mit einem Fest für das Gesamte Dorf und die Nachbargemeinden. Festleiter Philipp Dirsch konnte auch beim zweiten maßgeblich durch ihn organisiertem Schützenfest ein buntes Programm zusammenstellen.

So war einer der vielen Hautpattraktionen ein Familennachmittag mit Geschicklichkeitsspielen rund ums Schießen, oder natürlich der Festumzug am Festsamstag.

2013
2015

Aufstieg in die Bayernliga Luftpistole

2015 gelang der 1. Luftpistolenmannschaft um Stephan Krah, Bodo Wilke, Hans-Peter Kraus, Bernd Göltl und Walter Sbarra der Aufstieg in die Bayernliga. Dort wurde bereits in der ersten Saison noch knapp der Klassenerhalt geschafft. Später dann konnte die Mannschaft immer wieder um den Aufstieg mitkämpfen.

2015
2018

Aufstieg in die 2. Bundesliga

In einem spannenden Aufstiegswettkampf gelang der 1. Luftpistolenmannschaft am 14. April 2018 der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

2018
2020

Aufstieg in die 1. Bundesliga

Etwas unerhofft aber verdient konnte unsere Luftpistolenmanschaft am 26. Januar 2020 beim Aufstiegskampf für die 1. Bundesliga teilnehmen. Dort gelang den Schützen Paul Fröhlich, Andrea Heckner, Bernd Göltl, Lisa Schnaidt und Laua Schnaidt der märchenhafte Aufstieg in die Oberklasse des Schießsports.

2020
2020

Corona-Virus Krise

Während der COVID-19 Pandemie muss das Schützenheim mehrere Wochen für das Training gesperrt bleiben. Erstmals in der Geschichte der Rundenwettkämpfe werden diese in der laufenden Rückrunde abgebrochen. Erst nach und nach erholt sich das Vereinsleben wieder.

Der Verein nutzt die Krise dennoch zur erneuten Modernisierung der Webseite und Organisation der ersten Saison in der 1. Bundesliga.

2020